top of page

Farbtest mit meinem Aquarellfarbkasten

Mein Name ist 'Am Ende Momo', kurz AEM. Ich wurde 1987 im damals sogenannten Westdeutschland geboren.

Ich habe das Buch Alle unsere Füße schwitzen geschrieben. Die Utopie, die ich im zweiten Kapitel präsentiere, greife ich hier auf dieser Seite erneut auf. Du kannst auch ein Vorwort lesen, das nicht im Buch enthalten ist – klicke dafür einfach hier. Der Klappentext ist hier zu finden und für das Quellenverzeichnis klicke hier.

Mein Buch möchte Impulse in die Richtung setzen, die ich für notwendig halte:
Weg von der heutigen Konsumgesellschaft, weg von der zwischenmenschlichen Kälte und vor allem weg von der Entfremdung des Menschen von der Natur.

Ich bin neugierig auf deine Meinung! Hier sind Links zu Online-Shops, bei denen du das Buch bestellen kannst:

Ich freue mich, wenn du auf meinem Künstler-Blog stöberst und vielleicht einen Kommentar hinterlässt. Deine ehrliche Rezension bedeutet mir ebenfalls viel!

Zurzeit arbeite ich an meinem zweiten Buch, in dem ich tiefe Einblicke in meine psychische Erkrankung gebe. Dabei versuche ich, daraus Ratschläge für Mitbetroffene und ihre Angehörigen abzuleiten.

System der Utopie

In dem Buch Alle unsere Füße schwitzen stelle ich im Kapitel 'Achtsamkeit' ein neues gesellschaftliches und wirtschaftliches System vor. In meiner Vorstellung lösen sich Staaten und Geld auf, und alle Grundbedürfnisse bis hin zur Technik sind gedeckt.

In dieser Welt kann nur Arbeit, die das Allgemeinwohl fördert, zu Einkommen führen. Jede geleistete Arbeitsstunde wird als gleichwertig angesehen, denn Zeit ist das Kostbarste, was wir haben. Die Investition einer Stunde in das Allgemeinwohl wird deshalb gleich entlohnt.

Die für diese Gesellschaft notwendigen Arbeitsstellen habe ich in der unten gezeigten Grafik durch die dargestellten Departements abgedeckt. Die Hierarchie der Departements orientiert sich daran, wie viele Menschen dort zahlenmäßig arbeiten müssen, um das System am Laufen und fortschrittlich zu halten. Das Connectoriat fungiert als Schnittstelle zwischen den Departements.

Das heute vorherrschende Wirtschaftssystem und die Globalisierung fördern Missgunst, Schnelllebigkeit und unkontrollierten Konsum. Dieser Konsum bringt durch seine nur kurzzeitige Befriedigung Frustration, anstatt Zufriedenheit hervor.

Wir können die natürlichen Gleichgewichte, die wir durch den massenhaften Abbau von Ressourcen und unsere Ausdehnung stören, nicht überblicken. Wenn das Fortbestehen der Menschheit das Ziel aller Menschen ist, müssen wir ein System etablieren, das anders funktioniert.

Zur Erstellung der Utopie bin ich tief in mich gegangen, um herauszufinden, was ich zum Leben brauche und welche Bedürfnisse ich an die Gesellschaft stelle. Die Utopie ist nicht als gesetzt gemeint; sie soll zum Mitmachen anregen – sei es, eigene Systeme zu skizzieren oder auch gerne an diesem hier weiterzuarbeiten.

Hierarchie der Departements

Departements.PNG
Vorwort Alle unsere Füße schwitzen: Verpasste Utopie

"Hallo liebe lesende Person,
Ich will dir durch meine Erzählungen dein Herz öffnen, ohne dass du dabei deine Augen verschließt.
Ich möchte dir mein Buch Alle unsere Füße schwitzen vorstellen. Es ist ein Werk, das darauf abzielt, die Menschen zu ermutigen, mit Dankbarkeit, Achtsamkeit und Zufriedenheit auf die Herausforderungen unserer Zeit zu reagieren und so zur Bewegung „Informierte Freundlichkeit gegen Ignoranz und Hassstreuer:innen
“ beizutragen.
In einer Welt, die oft von menschengemachtem Leid und Ungerechtigkeit geprägt ist, habe ich während meiner eigenen Krisenphasen sowohl schmerzhafte Einsichten als auch tröstliche Verbundenheit mit dem Universum erfahren. Diese Erfahrungen haben mich zu der Erkenntnis geführt, dass Dankbarkeit und Achtsamkeit nicht nur für mich selbst heilend wirken, sondern auch für unsere Gesellschaft von großer Bedeutung sein können. Indem wir Dankbarkeit und Achtsamkeit kultivieren, können wir zu einer tieferen Zufriedenheit finden – sowohl individuell als auch kollektiv. Diese drei Emotionen zu fördern und als Basis für eine nachhaltige und gerechte Welt zu etablieren, ist das zentrale Anliegen meines Buches.

Das Buch ist in vier Kapitel gegliedert:

Realität – Ein kurzer Abschnitt, der uns konfrontiert und zur Reflexion anregt.
Dankbarkeit – In einer erzählerischen Begegnung zwischen dem „Geschichtenversteher“ und Thalea wird mein persönlicher Weg zur Dankbarkeit skizziert.
Achtsamkeit – Eine utopische Vision, die zeigt, wie ein gerechtes System die Achtsamkeit jedes Einzelnen fördern kann, wenn wir Gewaltfreiheit, Gleichheit und Nachhaltigkeit als Fundament unserer Gesellschaft verankern.
Zufriedenheit – Abschließend reflektiere ich darüber, wie die Menschheit sich durch ihre Überheblichkeit und zerstörerischen Handlungen selbst ins Abseits manövriert hat.

Gedanklich habe ich mich bereits von der „Erfolgsgeschichte Menschheit“ gelöst und bin stattdessen „Team Leben“. In meinen Krankheitsphasen wurden mir die Grausamkeiten und Auswirkungen menschlicher Handlungen deutlich vor Augen geführt. Nach diesen Erfahrungen ist für mich Zufriedenheit nicht notwendigerweise mit dem Fortbestehen der Menschheit verbunden, sondern mit dem Schutz und der Erhaltung des Lebens in all seiner Vielfalt. Ich glaube, dass Dankbarkeit und Achtsamkeit uns entweder in eine radikal neue Richtung führen oder uns zumindest lehren können, unseren Platz im größeren Gefüge des Lebens zu akzeptieren. Der kollektiv betriebene Eigennutz wird uns nicht weiterbringen.

Klappentext Alle unsere Füße schwitzen: Verpasste Utopie

Thalea macht sich Sorgen um die Zukunft der Erde, die unter ihren menschlichen Bewohnern zu leiden scheint. Suchend nach einer Lösung verbringt sie viel Zeit in Bibliotheken oder sitzt sinnierend auf dem Steg am Ufer des kleinen Sees unweit davon. Ihr Freund im Geiste, der Geschichtenversteher, unterstützt sie bei ihrer Arbeit. Eines Tages ist sie sich sicher: Dankbarkeit, Achtsamkeit und Zufriedenheit müssten die Schlüssel zur Lösung sein. Doch warum gelingt es ihr nicht, diese Lebenshaltung den Menschen näherzubringen und den Wandel einzuläuten? Was hält sie davon ab? Warum wird am Ende eine andere Lösung gefunden – und damit ein viel größeres, übermenschliches Opfer gebracht?
AEM ist eine Geschichte von hoher atmosphärischer Dichte gelungen mit Bildern, so leicht und luftig, als wären sie mit Pinsel und Aquarellfarben hingezaubert worden, und einem fast atemberaubend beklemmenden Schluss. Vieles darin wird nur angedeutet und so bleibt dem Leser Raum für eigene Gedanken und Bilder, was die Geschichte umso eindrücklicher werden lässt. Sie wirkt lange nach, auch wenn man das Buch längst aus der Hand gelegt hat. Und sie lässt die Frage offen, ob die Rettung der Erde eine Angelegenheit ist, die nur mit der Hingabe des eigenen Lebens zu erreichen ist.

Liste der Quellen, die in "Alle unsere Füße schwitzen" genannt werden:

Signatur
bottom of page